48. Spielzeit | 2014/2015
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Neue facebook-Seite online!
Im 48. Jahr seines Bestehens kann und darf das Theater der Stadt Schweinfurt nicht an der digitalen Welt vorübergehen. Nach der Installierung eines Hot-Spot im Theater für die Gast-Ensembles aus aller Welt, freuen wir uns über die Theater-App und über unsere neue Facebook-Seite, in der wir laufend über unsere Aktivitäten sinnvoll informieren werden.
www.facebook.de/theaterschweinfurt

Die Theater-SW-App ist da!
Ab sofort ist die kostenlose App des Theaters der Stadt Schweinfurt verfügbar. Damit sind Sie immer und überall auf dem Laufenden. theaterschweinfurt.de/app



Das Weihnachts-Abonnement
Das ideale Geschenk, nicht nur zur Weihnachtszeit. Ab 18.11.2014 erhältlich!
Lust auf Theater?
Anmeldung zum Theaterdienst am Di, 09.12.2014
»Bamberger« unter Constantinos Carydis
Constantinos Carydis, 2011 erster Preisträger des Carlos Kleiber-Preises der Bayerischen Staatsoper München, ist am 28. November am Pult der Bamberger Symphoniker zu erleben. Im Theater der Stadt Schweinfurt kommen Werke von Debussy, Sibelius, Nielsen und Ravel zur Aufführung.
Neues Kinderstück: Paul Maar und Christian Schidlowsky
»Der eingebildet kranke Kröterich« ist eine spannende Komödie für alle ab 6 Jahren frei nach Molière. Es ist eine Freude, ein neues Stück des gebürtigen Schweinfurters Paul Maar zeigen zu können. Mit dem in Nürnberg lebenden Autor und Regisseur Christian Schidlowsky verbindet ihn eine fruchtbare Zusammenarbeit. Am 05. Dezember um 15.00 Uhr gibt es eine Nachmittagsvorstellung für die ganze Familie.
Gilla Cremer in der Rolle der Hildegard Knef
»So oder so – Hildegard Knef« am 06. und 07. Dezember ist eine Liebeserklärung an eine vielseitig begabte Künstlerin, eine Entdeckungsreise. Gilla Cremer spielt, erzählt, tanzt und singt sich durch die Höhen und Tiefen dieser außergewöhnlichen Biographie. 2008 erhielt sie den renommierten Rolf-Mares-Sonderpreis für langjährige und außergewöhnliche Leistungen im Rahmen des Hamburger Theaterlebens.
Liebe Theater- und Konzertfreunde!
Mehr als nachdenklich macht mich die brandaktuelle Nachricht, dass Nordrhein-Westfalen das Tabu gebrochen hat, Kunst aus öffentlichem Besitz zu veräußern. Die Versteigerung zweier Werke von Andy Warhol erzielte die stolze Summe von 151,5 Millionen. Dem Faß den Boden ausschlagend ist für mich folgende Tatsache: das Geld wird verwendet, damit eine Spielbank des Landes in Aachen saniert werden kann, eine weitere wird in Köln geöffnet. Fast beruhigend wirkt da die Fußnote, daß der Rest wohl ins Haushaltsloch gestopft wird. Zum ersten Mal wurde hier ein Tabu gebrochen. Erschreckend, abstoßend! Ist das erst der Beginn? Ich mag gar nicht daran denken, wie viele Politiker sich diesem Beispiel folgend die Hände reiben werden. Man kann nur hoffen, daß es sich hier um einen Einzelfall handelt.

Hoffnung macht hier die Haltung des Bundes in Sachen Kultur. Das Wort des ehemaligen Kulturstaatsministers Bernd Neumann „Kulturförderung ist keine Subvention, sondern eine unverzichtbare Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft“ ist hier nach wie vor Richtschnur. Und seine Nachfolgerin Monika Grütters verfolgt hier klar die gleiche Richtung. Sehr erfreulich war für mich kürzlich in meiner Funktion als Präsident der INTHEGA (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen www.inthega.de) ihr Vorwort für ein Gastspielhaus im Sauerland zum 50-Jahr-Jubiläum, in dem Frau Grütters ganz klar von der Wichtigkeit und der Unverzichtbarkeit der Gastspielbranche insbesondere für das Theater in der Fläche sprach.

Hoffnung macht hier auch das Ergebnis der Haushaltsberatungen der Stadt Schweinfurt für das Jahr 2015. Hier wird erneut wie in vielen Jahren zuvor durch alle Fraktionen ein klares Bekenntnis zur städtischen und freien Kulturszene abgegeben, das in dieser Form nicht selbstverständlich ist! So wird – konkret an „mein“ Haus gedacht – weiterhin die Basis gegeben, eine qualitätvolle, hochkarätige und spannende Theaterarbeit durchzuführen, die dem Theater die Möglichkeit gibt, für die Arbeiter- und Industriestadt Schweinfurt ein Aushängeschild weit über die Grenzen zu sein.

Ja, es gibt viele Menschen, die mit Kultur nichts anfangen können. Vielleicht auch deshalb, weil sie nie einen Zugang dazu gefunden haben. Auch aus diesem Grunde bin ich ein strikter Verfechter, immer wieder im Programm möglichst alle Genres und viele Farben zu zeigen, um möglichst viele Menschen anzulocken und zu interessieren.

Professor Hans Hollmann hat uns am 11. November mit seiner Lesung „Die letzten Tage der Menschheit“ eine Sternstunde beschert. So möchte ich mit Karl Kraus enden: „Wenn die Sonne der Kultur untergeht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.“ In diesem Sinne wünsche ich Ihnen anregende Theater- und Konzerterlebnisse in „Ihrem“ Theater Schweinfurt!

Herzlich,

Christian Kreppel | Theaterdirektor
am 13. November 2014
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Unsere nächsten Veranstaltungen

Freitag, 28.11.2014
19.30 - ca. 21.20 Uhr
Konzertmiete II
Konzert
Musikalische Leitung: Constantinos Carydis
Werke von Debussy, Sibelius, Nielsen und Ravel

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Samstag, 29.11.2014
19.30 Uhr
Vermietung
Oratorienchor Liederkranz Schweinfurt
Thüringen Philharmonie Gotha
Leitung: GMD Wolfgang Hocke
Ausführende: Vera Schoenenberg, Sopran, Innsbruck; Christoph Rösel, Tenor, Innsbruck; Oliver Weidinger, Nürnberg, Bassbariton;

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Sonntag, 30.11.2014
17.00 - ca. 18.45 Uhr
außer Abo - Freier Verkauf
Das traditionelle vorweihnachtliche Volksmusik-Konzert von Franken für Franken
Zusammenstellung: Hans-Joachim Richl
Rezitation: Peter Hub
mit Volksmusikgruppen aus Franken: Alphornbläser Schwarze Berge, Bad Windsheimer Sänger und Spielleut, Duo Tedesco, Gebrüder Richl, Spessart Spielleut, Vasbühler Krametsvögel, Wanderblech

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