48. Spielzeit | 2014/2015
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Zum ersten Mal in Schweinfurt
Aus der Schweiz
Junior Ballett Zürich
Ballettdirektor: Christian Spuck
 
 
Iris (2012)

Choreographie: Douglas Lee
Musik: Hildur Gudnadóttir, Paul Lansky, Frank Henne
Bühnenbild und Kostüme: Ines Alda
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt


Solitude (2012; Uraufführung)

Choreographie: Christian Spuck
Musik: Alessandro Scarlatti, Antonio Vivaldi, Martin Donner
Dramaturgie: Michael Küster
Bühnenbild: Christian Spuck
Kostüme: Ina Buschhaus
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt


Bellulus (1999; Schweizer Erstaufführung 2012)

Choreographie: Stephan Thoss
Musik: Bizet, Di Capua, Offenbach, Puccini, Verdi, Zimmermann
Bühnenbild: Arne Walther
Kostüme: Stephan Thoss
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt


Zürichs neuer Ballettdirektor Christian Spuck, der sich vor allem mit seinen Arbeiten für das Stuttgarter Ballett, aber auch für Compagnien wie das New York City Ballet oder das Nationalballett Oslo als Choreograph einen Namen gemacht und in der Saison 2012/2013 die Nachfolge von Heinz Spoerli angetreten hat, hat für das Ensemble das Stück »Solitude« choreographiert. Außerdem hat er mit Stephan Thoss und Douglas Lee zwei erfahrene Choreographen eingeladen, ihre Werke mit den Zürcher Nachwuchstänzern zu erarbeiten.

Das Junior Ballett Zürich hat sich die Förderung des tänzerischen Nachwuchses auf die Fahnen geschrieben. Seit der Gründung im Jahr 2001 erhalten junge Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt in der Nachwuchscompagnie des Balletts Zürich die Möglichkeit des betreuten Übergangs vom Ende ihrer Ausbildung ins volle Berufsleben. Im Rahmen eines maximal zwei Jahre währenden Engagements trainieren sie gemeinsam mit den Mitgliedern des Balletts Zürich, tanzen mit ihnen in ausgewählten Vorstellungen des Repertoires und sammeln so die notwendige Bühnenerfahrung. Ihre enorme Leistungsfähigkeit und ihr mitreißendes Temperament stellen sie im eigens für sie kreierten Ballettabend unter Beweis.

In den assoziationsreichen und oft in Zwischenwelten spielenden Stücken von Douglas Lee, der bis 2011 Mitglied des Stuttgarter Balletts war und seither ausschließlich als Choreograph tätig ist, sollen sich Protagonisten und Zuschauer nie ganz sicher sein. Wie in einem Labyrinth entsteht bei ihm Spannung aus Verunsicherung. Stephan Thoss, seit 2007 Ballettdirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wirft in seinem 1999 in Kiel uraufgeführten »Bellulus« einen liebevoll-ironischen Blick auf die oft ausgetretenen Pfade der Opernspielpläne und einen Theater-Alltag, dem etwas mehr Risikofreude und Innovationslust gut zu Gesicht stünden. Unter trüben Kronleuchtern sonnen sich personifizierte Opernarien im Abglanz glorreicher Zeiten. Saft- und kraftlos dämmern sie auf einem überdimensionalen Plüschsofa dahin, und nur, wenn die unverwüstlichen Ohrwürmer eines Puccini, Bizet oder Offenbach ertönen, geraten die morschen Knochen wieder in Fahrt...


 
 
Iris

Solitude

Solitude

Bellulus
Fotos: Judith Schlosser

 
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Mittwoch, 12.03.2014 | 19.30 - ca. 21.30 Uhr  
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Donnerstag, 13.03.2014 | 19.30 - ca. 21.30 Uhr  
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