51. Spielzeit | 2017/2018
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Konzert
Hofkapelle München
Leitung und Violine: Rüdiger Lotter
Solistin: Chouchane Siranossian (Violine)
 
 
»Angel Devil Priest«

Pietro Antonio Locatelli
Introduttione teatrale C-Dur op. 4,5 für Streicher und Basso continuo
Concerto grosso Es-Dur Nr. 6 »Il pianto d’Arianna« aus: VI Concerti à quattro [...] op. 7
Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo D-Dur op. 3,1 aus: L’arte del violino. XII concerti op. 3

Jean Marie Leclair
Air des Démons aus: Scylla et Glaucus op. 11 – Tragédie mise en musique in einem Prolog und fünf Akten. Libretto von d’Albaret
Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo g-Moll op. 10,6

Antonio Vivaldi
Konzert für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo d-Moll RV 514

»Man möchte Lotter und seine Hofkapelle München einreihen unter die allerbesten Spezialensembles der Alten Musik, und doch würde die Hofkapelle unter diesen heraus leuchten mit ihrer grandiosen Konzentration und süchtig machenden Spielfreude.«
Süddeutsche Zeitung 2013

Die Hofkapelle München gilt heute als wichtigstes Ensemble für historische Aufführungspraxis im süddeutschen Raum und hat sich seit ihrer Neuformierung im Jahr 2009 unter der Leitung des Barockgeigers und Dirigenten Rüdiger Lotter einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Im Theater der Stadt Schweinfurt war Rüdiger Lotter bereits im Dezember 2007 mit dem Ensemble Lyriarte zu Gast.


Auf der neuen CD »Angel Devil Priest« befasst sich die Hofkapelle München mit virtuosen Violinkonzerten des 18. Jahrhunderts. Mit dabei ist die französisch-armenische Geigerin Chouchane Siranossian, die abwechselnd mit Lotter die Solo-Partien übernimmt. »Engel«, »Teufel«, »Priester« – hinter diesen Spitznamen verbergen sich drei legendäre Musikerpersönlichkeiten des 18. Jahrhunderts, die auf ihre jeweils individuelle Art das Geigenspiel neu definierten. Jean-Marie Leclair (1697-1764) wurde nachgesagt, seinem Instrument geradezu engelsgleiche Töne zu entlocken, während Pietro Locatelli (1695-1764) das Publikum durch sein wildes, teufelsgleiches Spiel in seinen Bann zog. Der Nachwelt ist heute vor allem der Name Antonio Vivaldi (1678-1741) ein Begriff, den man wegen seiner Haarfarbe und seiner Jahre als Priester auch liebevoll den »Roten Priester« nannte. Als einer der interessantesten und vielseitigsten Barockgeiger seiner Generation macht Rüdiger Lotter sich inzwischen auch als Dirigent einen Namen im Bereich der historischen Aufführungspraxis. So dirigierte er Ende 2014 bei den »Tagen der alten Musik« des WDR in Herne in einer umjubelten Aufführung Glucks Oper »Orfeo«. Ebenso enthusiastisch reagierte Publikum und Presse auf zwei von ihm geleitete Arienabende mit dem Sopranisten Valer Sabadus im Opernhaus Düsseldorf und im Prinzregententheater München. Seine Interpretation der Brandenburgischen Konzerte, die er mit der Hofkapelle München 2013 vorlegte, wurden von der Fachpresse mit Lob überschüttet. Die Zeitschrift »Fonoforum« befand dazu: »Lotters Interpretationen dieser Klassiker atmen den Geist unserer Zeit und lassen sich mühelos an den Leuchtturm-Produktionen vergangener Jahre messen.«

Die 1984 geborene Geigerin Chouchane Siranossian entstammt einer armenisch-französischen Musikerfamilie und studierte u.a. bei Tibor Varga, Pavel Vernikov und Zakhar Bron. Als Solistin spielte sie u.a. mit dem Sinfonieorchester Baden-Baden, der Camerata Zürich und dem Orchestre de Marseille. Als Kammermusikerin konzertierte sie sowohl mit Pianisten wie Michel Beroff, Philippe Bianconi und Benjamin Engeli als auch mit Persönlichkeiten der historischen Aufführungspraxis wie Dorothee Oberlinger, Rüdiger Lotter und Vittorio Ghielmi.
 
 
Chouchane Siranossian
Foto: Tashko Tasheff & Ralf Bauer







 
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Sonntag, 07.05.2017 | 19.30 - ca. 21.20 Uhr  
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