50. Spielzeit | 2016/2017
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Das aktuelle Theaterstück
Altonaer Theater Hamburg
Er ist wieder da
nach dem Roman von Timur Vermes (geb. 1967)
 
Bühnenfassung und Inszenierung: Axel Schneider
Bühne: Lars Peter (Rolf Mares Preisträger 2014)
Kostüme: Volker Deutschmann
Musikalische Einrichtung: Georg Münzel
mit Kristian Bader als Adolf Hitler, Kerstin Hilbig (Rolf Mares Preisträgerin 2014), Tobias Kilian, Ole Schloßhauer, Elena Meißner und Georg Münzel
 
Premiere im Altonaer Theater Hamburg am 15. März 2015

»Kristian Bader spielt die ästhetische Metamorphose und Wandlungsfähigkeit des Verführers brillant und facettenreich.«
NDR

Für diese Rolle wurde Kristian Bader für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2015 nominiert.

Ein Phänomen: 2012 erscheint Timur Vermes’ Debütroman »Er ist wieder da«, der ein Bestseller und in 38 Sprachen übersetzt wird, 2015 folgt die Verfilmung. »Im Mittelpunkt steht: die allergrößte Bestie«, so Peter Kümmel in »Die Zeit« vom 05.10.2015. »70 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende erwacht Adolf Hitler unversehrt im Berlin von heute – und greift erneut nach der Macht. Es ist der echte Tyrann, der sich, begleitet vom allgemeinen Wohlwollen, wieder unters Volk mischt – aber unter der irrigen öffentlichen Annahme, er sei nur ein Witzbold, ein Borderline-Comedian, der ansatzlos die tollsten ›Führer‹-Reden halten kann.«


Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der GröFaZ in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, erfolgsgeil und trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und »Gefällt mir!«-Buttons. Zu erwarten ist eine hemmungslose, erschreckende Mediensatire, die danach fragt, wo genau die Grenze des guten Geschmacks verläuft oder ob sie ganz und gar abgeschafft wurde.
 
 






Fotos: G2 Baraniak

 
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