50. Spielzeit | 2016/2017
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Tanztheater aus Algerien und Burkina Faso
Compagnie Hervé Koubi
Künstlerische Leitung: Hervé Koubi
 
 
»Ce Que Le Jour Doit à la Nuit«
(Die Schuld des Tages an die Nacht)
Choreographie: Hervé Koubi
Choreographische Mitarbeit & Kostüme: Guillaume Gabriel
Musik: Maxime Bodson, Hamza El Din & Kronos Quartet, Johann-Sebastian Bach, Soufi
Beleuchtung & Lichtdesign: Lionel Buzonie
Premiere im Pavillon Noir in Aix-en-Provence am 31. Januar 2013

»Eine beeindruckende Verschmelzung von Akrobatik, Gymnastik, B-Boying, modernem Tanz und Ballett. Dazu traditionelle Sufi-Musik, Bühnennebel und stimmungsvolle Beleuchtung: Hervé Koubi hat ein Werk geschaffen, das wie ein altes Wüstenritual wirkt.«
The Washington Post vom 14.04.2013

Aus der Zusammenarbeit von zwölf Tänzern aus Algerien und Burkina Faso (überwiegend Straßentänzer und Hip-Hopper) ist in einem Langzeit-Projekt – zunächst aus Begegnungen und dann aus Maßarbeit mit jedem einzelnen Tänzer – ein Bild entstanden. Angeregt von orientalischen Malereien und den filigranen Schmuckelementen islamischer Architektur, sozusagen steingewordenen Spitzenstoffen, stellt Hervé Koubi seinen eigenen verworrenen Weg, ein komplexes Gewebe, dar. Schon immer fasziniert vom Zeichnen, sieht er im Spitzenstoff vor allem einen Weg den Tag bzw. das Licht sichtbar zu machen.


Ähnlich dem algerischen Jungen, der im Roman »Ce Que Le Jour Doit à La Nuit« von Yasmine Khadra seine Lebensgeschichte erzählt, wird Hervé Koubi zum Entdecker seiner eigenen Geschichte: »Wie ein Orientalist des 19. Jahrhunderts nach Algerien ging, um seine Träume vom Orient zum Leben zu erwecken, wollte ich meine Träume, nämlich die des Kindes, das in Frankreich geboren und erst spät seine wahren Wurzeln und die seiner algerischstämmigen Eltern entdeckt hat, zum Leben erwecken.« Der promovierte Pharmazeut hat bereits parallel zum Studium seine Laufbahn als Tänzer und Choreograph begonnen. Es folgten Studien am »Centre International de Danse de Rosella Hightower« in Cannes und später an der Marseiller Oper. Nach seinem Choreographie-Debüt »Le Golem« (2000) begann die Zusammenarbeit mit Guillaume Gabriel für sämtliche Werke seither, wie z.B. »Menagerie« (2002) und »Les abattoirs... Fantaisie« (2004). Im Jahr 2006 arbeitete er mit der Musikerin Laetitia Sherrif zusammen. Im Laufe des Jahres 2008 schuf er drei Choreographien, die auf literarischen Vorlagen basieren. Seit 2010 arbeitet er mit 12 Tänzern aus Algerien und Burkina Faso. Es entstanden »El Din« (2010/2011) und »Ce Que Le Jour Doit à La Nuit« (2013).
 
 
Foto: Didier Philispart

Foto: Ahmad Daghlas

Foto: Didier Philispart

Foto: Lou Damars

 
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Sonntag, 14.05.2017 | 19.30 - ca. 20.35 Uhr  
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