51. Spielzeit | 2017/2018
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Das andere Konzerterlebnis
Konzert
Avital meets Avital
Ein Dialog zwischen den musikalischen Welten
 
Itamar Doari (Percussion)
Avi Avital (Mandoline)
Omer Avital (Kontrabass, Oud)
Yonathan Avishai (Klavier)
 


Es wird sich wunderbar zeigen, wie gut sich sensitive Kammermusik mit wild-emotionalem Jazz verbinden kann.

Avital meets Avital ist ein Dialog zwischen zwei Musikern aus gänzlich verschiedenen musikalischen Hintergründen, jedoch mit einem gemeinsamen musikalischen Erbe. Der Grammy-nominierte Mandolinist Avi Avital, aus der klassischen Musiktradition stammend, trifft in diesem Projekt auf den Grammy-Gewinner und Jazzbassisten Omer Avital. Die beiden Musiker begeben sich mit Unterstützung von Piano und Percussion in einen Schmelztiegel aus nordafrikanischen Klängen, folkloristischen und klassischen Musiktraditionen, israelischen Harmonien sowie mediterranen Rhythmen.


Avi Avital über sich und seine Musik: »Ich wurde im israelischen Bersheva geboren. Meine Eltern wanderten in den 1960er-Jahren als sefardische Familie von Marokko nach Israel aus. Wir lebten in einem dieser Mehrfami­lienhäuser, in dem die Türen der Mieter immer offen standen und wo die Nachbarn eher wie nahe Verwandte waren. Einer meiner Freunde spielte Mandoline und so habe ich dieses Instrument kennengelernt. Später habe ich beschlossen, mich beim Kinder- und Jugendorchester meiner Heimatstadt anzumelden. Doch für mich als Kind bestand die erste musikalische Erfahrung darin, dass ich mit meinem Vater in die Synagoge gegangen bin und die marokkanischen Melodien gehört habe, die der Kantor gesungen hat. Ich bin mir sicher, dass sich irgendwo in meinen Genen diese marokkanischen Gesänge versteckt haben. Doch weil ich mein ganzes Leben lang Klassische Musik spielte, habe ich bis zu diesem Band-Projekt diese marokkanische ›Saat‹ nie wirklich gepflegt.«

Omer Avital über sich und seine Musik: »In New York leben alle irgendwie an einem Ort zusammen, aber jeder hat seine ureigene Form der Identität. Das hat dazu geführt, dass auch ich irgendwann anfing, über mich nachzudenken und was es bedeutet, aus Israel zu kommen und ein Israeli zu sein, dessen Familie aus dem Jemen und aus Marokko stammt. Also habe ich nachgeforscht und habe meine Eltern ausgefragt, habe Platten und Kassetten, CDs und Bücher gekauft. Und je mehr ich mich in die klassische arabische Musik und die Musik aus Nordafrika vertiefte, erkannte ich die Verbindungen zum Jazz und anderer Musik. Für die Entwicklung meiner Musik hat es mir wirklich sehr geholfen, in New York zu leben, fern von Israel.«
 
 
Avi Avital | Foto: Harald Hoffmann

Omer Avital | Foto: Youri Lenquette





 
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Sonntag, 15.10.2017 | 19.30 Uhr  
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