51. Spielzeit | 2017/2018
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Benefizkonzert
Zonta Club Bad Kissingen - Schweinfurt
Das besondere Benefizkonzert im Foyer des Theaters
ZONTAgsMATINEE – mit »mésalliance«
französische Chansons mit Birgit Süß & Hauke Seifert
 
 


Sie sind wieder da! Das gilt für die Zontags-Matinee, die nun zum zweiten Mal im Theaterfoyer stattfindet und für das Duo »mésalliance«, das nach über 10 Jahren wieder beim Zontaclub Bad Kissingen-Schweinfurt auftritt.

Chansons sind gesungene Poesie, sagt man. Das Duo »mésalliance« setzt dies perfekt um: Der wandlungsreiche Gesang von Birgit Süß, perfekt untermalt vom sensiblen Akkordeonspiel Hauke Seiferts entführt die Gäste ins Frankreich des frühen 20. Jahrhunderts und erzählt wunderbare Geschichten von der Liebe. Birgit Süß (Gesang) und Hauke Seifert (Akkordeon) haben sich verschworen, um den Bohémiens aus dem Paris der 20er Jahre musikalisch neues Leben einzuhauchen. Sie geben unter anderem Chansons der Môme, Edith Piaf, zum Besten; Mit Charme, Einfühlungsvermögen und Wonne interpretieren sie die »alten« Lieder von Sehnsucht und Schmerz, von Glück und Macht.


Die zwanziger Jahre waren wie ein Dampfkessel mit Überdruck. Man wollte um jeden Preis etwas »neues« und unter keinen Umständen mehr Anklänge an die »Belle Époque«. Die »Garçonne« wurde der neue Frauentyp: glatt und ohne jede Kurve, die Haare im Herrenschnitt und mit Brillantine. Coco Channel zog die Garçonnes an, Jersey herrschte vor und das Kunstgewerbe bot kubistische Elemente. Für jeden Geschmack wurde gesorgt, von der Superrevue bis zur geheimen Kellerattaktion. Wo einst Toulouse-Lautrec und Edouard Manet gewirkt hatten, malten jetzt »Bohemiens« Touristenportraits und Stadtansichten. In Paris bildeten sich allmählich zweierlei Darbietungen heraus: Showgeschäft mit Stripease, Champagner und Tanz im »Casino de Paris«, den »Folies Bergères« und im »Moulin Rouge« und der Chansonvortrag eines der großen Stars im »Olympia«, in der »Alhambra« im »Bobino« und im »A.B.C.« Das Akkordeon wird zum treuen Begleiter des »Varieté-Liedes« auf der Bühne, auf Schallplatte und im Radio. Diese Verbindung hat ihren Ursprung in einer wirklich volkstümlichen Pariser Strömung, die zum Markenzeichen Frankreichs wird, repräsentiert von Juliette Gréco, Yves Montand, Jaques Brel und vor allem »Môme« Edith Piaf. Das Chanson soll die Umgangssprache der Straße mit Versuchen vereinigen, Ungewöhnliches, Ersehntes, Erahntes, Unausgesprochenes und noch Unaussprechliches zu formulieren.
 
 








 
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im oberen Foyer
Sonntag, 22.10.2017 | 11.00 - ca. 13.00 Uhr  


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