51. Spielzeit | 2017/2018
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Zum ersten Mal in Schweinfurt
Tanztheater aus Südafrika
The Dance Factory Johannesburg
Dada Masilo: »Swan Lake«
Musik von Peter I. Tschaikowsky, Camille Saint-Saëns, Arvo Pärt und Steve Reich
 
Konzept und Choreographie: Dada Masilo
Lichtdesign: Suzette Le Sueur
Kostüme: Dada Masilo, Suzette le Sueur, Ann Bailes, Kirsten Bailes, Karabo Legoabe
 
Uraufführung als Auftragswerk für das National Arts Festival (Südafrika), 2010

»Nicht nur durch ihren frischen, schnellen Stil, der um Afrikanischen Tanz, komödiantisches Theater und Karneval erweitert wird, hebt sich Dada Masilos Neufassung von so vielen anderen Versionen ab, sondern vor allem durch Masilos Witz und Ernsthaftigkeit im Umgang mit den ursprünglichen Themen des Balletts.« (Judith Mackrell in »The Guardian« am 18.06.2014)

Weiße Tutus, perfekte Grazie und eine romantisch-tragische Liebesgeschichte: DasBallett »Schwanensee« gilt als Inbegriff des Balletts und fasziniert bis heute Liebhaber des klassischen Tanzes. Dada Masilo, Shootingstar der südafrikanischen Tanzszene, hat mit »Swan Lake« eine atemberaubende Neuinterpretation aus südafrikanischer Perspektive geschaffen. Mit einem Ensemble von 14 Tänzern konterkariert und dekonstruiert sie Stereotypen von »europäisch« und »afrikanisch«, von Hoch- und Subkultur. Dabei entsteht eine erfrischend dynamische Choreographie, die Respekt vor dem Original zeigt und dennoch wagt, eigene Wege zu gehen: Masilo stellt klassische Geschlechterrollen und den Gegensatz vom schwarzen und weißen Schwan gesellschaftskritisch, aber nicht ohne Humor infrage.


Dada Masilo über ihre Choreographie »Swan Lake«: »Als ich meine Tanzausbildung im Alter von zwölf Jahren aufnahm, war ›Schwanensee‹ das erste Ballett, das ich sah. Ich verliebte mich total in dieses Werk, besonders in die Tutus. Ich schwor mir, eines Tages meinen eigenen ›Schwanensee‹ zu choreographieren. 2009 saß ich dann im Tanzstudio und hörte mir die Musik zum berühmten Pas de deux aus ›Schwanensee‹ von Peter I. Tschaikowsky an. Ich glaube, das war der Anfang. (...) Ich bin mir nicht ganz sicher, wann ich auf die Idee kam, Klassisches Ballett mit afrikanischem Tanz zu verschmelzen, aber irgendwie fühlte es sich richtig an. (...) In meiner Choreographie singen die Tänzerinnen und Tänzer auch und sprechen eine ganze Menge. Ich wollte, dass alles echt ist, kein Phantasiebild wie im Klassischen Ballett. Wir singen in der Brautpreis- und der Hochzeits-Szene, genau so wie das bei traditionellen afrikanischen Festen der Fall ist. Es gibt auch jede Menge Rufe, Schreie und Geheul. Dieser ›Lärm‹ ist Teil unserer Kultur. Südafrikaner vokalisieren alles. Meist halten uns andere Menschen für laut und sehr energiegeladen. Mit diesen Wahrnehmungen und Vorurteilen spiele ich. (...) In ›Schwanensee‹ geht es nicht nur um das Verschmelzen zweier Tanz-Techniken. Es geht auch darum, zwei unterschiedliche Kulturen und Ästhetiken zu verschmelzen (...)«.
 
 




Fotos: John Hogg



 
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