51. Spielzeit | 2017/2018
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Konzert
Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie
 
Musikalische Leitung: Jakub Hruša
Solistin: Yulianna Avdeeva (Klavier)
 
Johannes Brahms
Konzert für Klavier Nr. 1 d-Moll op. 15

Antonín Dvorák
Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 883



Jakub Hruša ist der fünfte Chefdirigent der Geschichte der Bamberger Symphoniker. Der Name des Orchesters ist bis heute mit prägenden Künstlerpersönlichkeiten wie Joseph Keilberth, Eugen Jochum, Horst Stein, Jonathan Nott und Herbert Blomstedt verbunden. Jakub Hruša wurde 1981 im tschechischen Brno geboren und erhielt seine Ausbildung an der Prager Akademie der musischen Künste. Er ist Ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie, Erster Gastdirigent des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und war von 2009 bis 2015 Chefdirigent des Prag Philharmonia. Im März 2017 wurde er vom Philharmonia Orchestra London zum Ersten Gastdirigenten ernannt. Er ist regelmäßig zu Gast bei den bedeutendsten Orchestern der Welt. Künstlerische Höhepunkte der jüngsten Zeit waren seine Auftritte bei den »Bohemian Legends« und »The Mighty Five« (Konzertserien des Philharmonia Orchestra), ein zweiwöchiger Fokus auf den Werken von Martinu und Roussel mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie Konzerte mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Cleveland Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem DSO Berlin, dem Philhadelphia Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic. In der Saison 2015/2016 debütierte er beim Concertgebouw­orkest Amsterdam und dem Orchestra Filarmonica della Scala. 2016/2017 dirigierte er erstmals das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Mahler Chamber Orchestra, New York Philharmonic, Boston Symphony, Chicago Symphony und das Tonhalle-Orchester Zürich. Als Operndirigent ist er regelmäßig beim Glyndebourne Festival zu erleben und war drei Jahre lang Music Director von »Glyndebourne on Tour«. Er leitete Produktionen an der Wiener Staatsoper, an der Opéra National de Paris, der Frankfurter Oper, der Finnischen Nationaloper, der Königlichen Dänischen Oper und am Prager Nationaltheater.


Russisches Temperament und unbedingter Gestaltungswille gesellen sich zum sensiblen Gespür für die musikalische Sprache: »Yulianna Avdeeva ist eine Künstlerin, die das Klavier wirklich singen lassen kann« – dieses schöne Kompliment stammt vom britischen Musikmagazin »Gramophone«. Mit ihrem zupackenden, burschikosen Auftreten überrascht Yulianna Avdeeva immer wieder, dabei wirkt ihr Spiel filigran und fein. 2010 gewann sie den renommierten Chopin-Wettbewerb in Warschau, eine Auszeichnung, die als letzte Frau vor ihr 1965 Martha Argerich erhalten hatte – es war der Startschuss für eine fulminante internationale Karriere. Yulianna Avdeeva studierte an der Zürcher Hochschule der Künste und lernte dort auch die deutsche Sprache, für sie eine wichtige Voraussetzung für die Beschäftigung mit der Musiksprache von Bach, Beethoven und Brahms. »Um richtig phrasieren zu können, muss man die Sprachmelodie beherrschen. Auch in der Agogik spiegelt sich die Sprache wider«, sagt Yulianna Avdeeva, die heute in ihrer Wahlheimat München lebt.
 
 
Yulianna Avdeeva
Foto: Christine Schneider

Jakub Hruša
Foto: Marina Vidor/Philharmonia Orchestra





 
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Donnerstag, 10.05.2018 | 19.30 Uhr  
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