51. Spielzeit | 2017/2018
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Theater Schloss Maßbach – Unterfränkische Landesbühne | TiP
Schirokko
Theaterstück für Jugendliche ab 14 Jahren von Renate Ahrens (geb. 1955)
 
Inszenierung: Daniela Scheuren
Dramaturgie: Sebastian Worch
 
Uraufführung im Theater im Pferdestall Schloss Maßbach (TiP) am 13. April 2018

»Ich streiche mit den Fingern über mein Gesicht. Ruhig, ganz ruhig. Nur im Traum hat der Sand mich lebendig begraben.«

Sehr poetisch und in die Handlung eines Krimis verpackt, beschäftigt sich Schirokko von Renate Ahrens, das vom Ensemble der Unterfränkischen Landesbühne, dem Theater Schloss Maßbach, uraufgeführt wird, mit einem ernsten Thema: Depression. Der Hauptfigur Julian wird es gelingen, sich zu spüren und die Sprachlosigkeit zu durchbrechen.

Julian ist 18, bald mit der Schule fertig, spielt und komponiert Musik. Er könnte ein ganz normaler Jugendlicher sein, wäre da nicht diese »Glocke«, unter der er sich unglücklich und wie gelähmt fühlt. Seine Eltern sind hilflos. Nelly, seine Freundin, geht seinen Problemen aus dem Weg. Eines Nachts träumt er, dass er in der Wüste bei einem Schirokko lebendig vom Sand begraben wird. Einzig Birte, einem Mädchen aus seiner Schule, das Geschichten schreibt, kann er sich anvertrauen. Ihr erzählt er auch, was ihn am meisten belastet: Dass er einen Bruder namens Patrick hatte, der gestorben sein soll, als er selbst noch ganz klein war. Er versucht, mehr über diesen Bruder zu erfahren, aber seine Eltern begegnen ihm mit undurchdringbarem Schweigen. Birte und Julian beschließen, zusammen Patricks Grab zu suchen. Erfolglos. Bei einer Auseinandersetzung mit Birte wird Julian handgreiflich. Man bringt ihn in die Psychiatrie, wo man ihm nach einem Gespräch mit seiner Mutter mitteilt, dass sein Bruder nicht tot, sondern bei einer Klassenfahrt nach Irland auf See verschollen sei. Nach seiner Entlassung drei Monate später will Julian die ganze Wahrheit über Patricks Verbleib herausfinden. Auf seiner Suche lernt er, seinen eigenen Weg zu gehen, anstatt nur mit den Augen anderer zu träumen...


Renate Ahrens wurde 1955 in Herford geboren, studierte Anglistik und Romanistik in Marburg, Lille und Hamburg und war einige Jahre als Lehrerin tätig, bevor sie 1986 mit ihrem Mann nach Dublin zog und als freie Autorin zu arbeiten begann. Sie schreibt Romane, Kinderbücher, Lyrik und Theaterstücke. In den Jahren 1996 und 1997 lebte sie in Kapstadt und von 2002 bis 2003 in Rom. Seitdem ist sie wieder abwechselnd in Dublin und Hamburg zu Hause. Sie ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland und wurde u.a. mit dem Kulturpreis des Kreises Herford, dem Förderpreis des Club Bertelsmann und dem Geertje-Potash-Suhr-Preis der Society for Contemporary American Literature in German ausgezeichnet.
 
 








 
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