51. Spielzeit | 2017/2018
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Tanztheater aus Österreich
Salzburg Ballett Peter Breuer
Mythos Coco
Ballett von Peter Breuer und Maren Zimmermann
 
Idee & Choreographie: Peter Breuer
Libretto & Dramaturgie: Maren Zimmermann
Bühne & Kostüme: Bruno Schwengl
Musikarrangement: Eduardo Boechat
Choreographische Assistenz: Alexander Korobko
eine Produktion des Salzburger Landestheaters
 
Uraufführung am Landestheater Salzburg am 22. Januar 2016



Der gefeierte Choreograph und Salzburger Ballettchef Peter Breuer, durch seine künstlerische Arbeit auch in Schweinfurt bereits zu einer beliebten Marke geworden und mit seiner Compagnie mehrfach gefeiert, widmet sich in seinem bejubelten biographischen 50. Handlungsballett dem Mythos einer Frau, die die Modewelt revolutioniert, die Kunstwelt ihrer Zeit inspiriert und sich selbst schon zu Lebzeiten zu einer Legende gemacht hat. Als Coco Chanel 1954 in Salzburg Urlaub macht, regt sie ein junger Liftboy in einem kurzen Trachtenjanker zu ihrem wohl bekanntesten Kleidungsstück an – der klassischen Chanel-Jacke. So zumindest erzählt es die Marken-Historie und die Geschichte passt zu Coco Chanels Bemühen, schon zu Lebzeiten Mythen über sich aufzubauen.


1909 gründet die früh verwaiste Gabrielle »Coco« Chanel, die immer neue Geschichten über ihre Herkunft in Umlauf bringt, ein Hutatelier in Paris. Mode entwirft sie in dieser Zeit nur für sich selbst und ihre Freundinnen. Was für sie zählt, sind Geradlinigkeit und natürliche Bewegungsfreiheit. Sie lässt sich die Haare abschneiden und trägt Hosen – revolutionär für die damalige Zeit. Und erfolgreich: 1915 eröffnet sie ihr erstes eigenes Modehaus und tummelt sich in den zwanziger Jahren im illustren Kreis aus Intellektuellen, Künstlern und reichen Industriellen. Sie ist u.a. befreundet mit Igor Strawinsky, Jean Cocteau und Pablo Picasso. Mit dem Herzog von Westminster ist sie bis in die höchsten Kreise der britischen Gesellschaft vernetzt. Winston Churchill und der Herzog von Windsor zählen zu ihren Freunden. Zu Beginn der Dreißiger Jahre bewohnt sie eine Suite im Hotel Ritz und beschäftigt bis zu 4000 Arbeiterinnen. Die Chanel hatte zahlreiche Liebschaften. Besonders brisant ist ihre Affäre mit dem deutschen Diplomaten Hans Günther von Dincklage, Sonderbeauftragter des Reichssicherheitshauptamts in Frankreich. Als Agentin F-7124 soll sie in der »Operation Modellhut« Winston Churchill zu Gesprächen mit den Deutschen über ein mögliches Kriegsende überreden. Was damals genau passiert sei, so heißt es heute aus dem Modehaus Chanel, ganz im Sinne von Coco, werde »ohne Zweifel für immer ein Mysterium bleiben«.
 
 






Fotos: Christina Canaval, Salzburger Landestheater

 
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Freitag, 22.06.2018 | 19.30 Uhr  
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